Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren


http://myblog.de/mytriptocambodia

Gratis bloggen bei
myblog.de





Die ersten Tage (02.-04.11.2012)

Nach einem ziemlich langen und tränenreichen Flug, habe ich es nach 30 Stunden incl. Zeitverschiebungen endlich nach Kambodscha geschafft.
Alles lief ganz wunderbar, sogar mein Visum habe Ich ohne Probleme bekommen. Davor hatte ich schon ein bisschen bammel, aber es hat ja zum Glück alles geklappt.
Am Flughafen wurde Ich von einem Projects Abroad Mitarbeiter empfangen und war ersteinmal von der Hitze überwältigt – das ist so toll, besser als jede Sauna! :D
Im Apartment angekommen musste ich meine beiden Zimmergenossinen erstmal aufwecken und mich etwas sortieren, bevor ich schlafen gehen konnte.
Aber an Schlaf war die erste Nacht nicht zu denken, da es laut deutscher Zeit ja erst 7 Uhr Abends war.
Nach einer mehr oder weniger guten ersten Nacht gings zum Frühstück. Meine beiden Zimmergenossinen (Jules aus Australien & Nicole aus den USA) empfingen mich herzlich mit frischem Obst, welches Sie auf dem Markt gekauft haben.
Leider hatte sich mein Magen noch nicht an das neue Umfeld gewöhnt und ich habe mir ein Toast mit einer wiederlich süßen Marmelade reingezwengt und ein paar Früchte – Magenschmerzen inklusive.
Naja was solls dachte Ich und ging mit Julie (Mitbewohnerin meines Apartments aus Holland) und Jules auf den Central Market, um mich etwas abzulenken.
Völlig kaputt, mit meiner Erkältung und dem doch recht großen "Kultur-Schock" wanderte Ich den beiden hinterher zu einem Tuk-Tuk und nach einer Fahrt von ca. 10 Minuten waren wir da.
Ganze 2$ hat uns diese Fahrt gekostet.. Super cool wie billig die "öffentlichen Verkehrsmittel" hier sind :D
Der Markt war für mich mehr schlecht als recht, weil es für meine europäische Nase doch wirklich ziemlich streng roch und ich mich wirklich zusammen reißen musste nicht zu würgen, als wir an irgendeiner Garküche vorbei kamen und das Essen vor unseren Augen geschlachtet wurde... immerhin kann sich so niemand beschweren, das Essen sei nicht frisch!
Ich besuchte noch einen Supermarkt, um für 5$ eine Glas französische Marmelade zu kaufen und musste dann auch schon wieder ins Apartment:
Zeit fürs Mittagessen. Und Ich dachte mir nur "Neiiin nicht schon wieder Essen"..
Also aß Ich etwas Reis und trank viel Wasser, in der Hoffnung mein Magen würde sich beruhigen.
Nachmittags machten meine Mitbewohner noch einen Ausflug, aber ich blieb lieber im Apartment um mich etwas auszuruhen.
Mit einem recht freundlichen Franzosen aus einem anderen Apartment habe ich den Film "Fight Club" geguckt, bis er gegen 15:00 auch aufgebrochen ist und mit Julie zusammen einen Tempel besucht hat – die Betreuer aus dem Waisenhaus hatten Sie gebeten an einem Ausflug mit den Kindern teilzunehmen und das taten Sie auch.
Allein "zu Hause" mit meinem Buch bewaffnet, wollte Ich mich etwas hinlegen und den Jetlag verarbeiten.. Leider hatte Ich zum x-ten Mal an diesem Tag kein Glück und kam nicht in das Zimmer: Abgeschlossen und mein Schlüssel lag im Zimmer.
Super dachte Ich mir und rief erstmal zu Hause an, um meinem ganzen unguten Gefühl etwas Luft zu machen.

Ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass mich das alles so fertig macht. Eigentlich habe ich gedacht oder gehofft ich sei total cool und neugierig, stattdessen bin ich in den ersten Tagen die totale Pussy..
Aber wenn man den anderen Mädels hier glauben kann, dann sind die ersten Tage die schlimmste Zeit.
Ich hoffe mir geht es besser, wenn mein khmer-Projekt angefangen hat und ich etwas mehr beschäftigt bin.

Um nicht noch mehr in Selbstmitleid zu versinken habe ich angefangen meinen deutschen Roman zu lesen. Aber es ist wirklich unglaublich witzig, wie schnell man sich daran gewöhnt Englisch zu sprechen! :D
In Gedanken habe ich schon angefangen einige deutsche Wörter falsch "auszusprechen" und mich gewundert, wieso es sich so seltsam anhört.
Englisch ist wirklich eine tolle Sprache und Ich bin froh, mal für längere Zeit nur Englisch zu sprechen
Und von zwei Französinnen wurde Ich sogar gefragt, ob Ich aus den USA komme.. total putzig!
Dann hieß es wieder Abendessen-Zeit und ich versuchte mich an ein paar Glasnudeln, die wirklich lecker waren. Langsam muss ich mich ja an das Essen hier gewöhnen.
Zum Nachtisch gabs noch frisches Obst und Ich dachte ich sehe nicht richtig, als Jules eine gelbe Mango aus dem Kühlschrank holte.
Ich kenne ja nur die Mangos die es bei uns zu kaufen gibt und die sind grün, deswegen ging ich irgenwie davon aus, dass das so gehört.
Aber nein: Eine reife gelbe Mango ist total großartig & saftig! Bestimmt das leckerste, was ich bis jetzt hier gegessen habe :D
Nach dem Abendessen hieß es "Rooftop-Chilling-Time" und wir gingen auf die Dachterrasse, unterhielten uns oder blätterten in Zeitschriften rum.
Mein Anti-Insekten Spray war leider den ganzen Tag über in meinem Zimmer eingeschlossen (da wir von unserem Zimmer aus ein eigenes Bad haben) und somit habe ich jetzt geschätze 20 Mückenstiche.
Das war mir hoffentlich eine Lektion..

Am Sonntag morgen wachte ich schon etwas entspannter auf, auch wenn der Wecker um 7:30 klingelte. Jules, Julie & Ich waren zum gemeinsamen Meditieren verabredet und da dieser "Kurs" um 8:30 anfing, nahmen wir wieder ein Tuk-Tuk.
Wir kamen zu einem wirklich wunderschönen Tempel, in einer Seitenstraße von vielen Hausern versteckt und setzten uns auf Matten, die ein Mönch ausbreitete.
Das werde ich bestimmt noch öfter machen, weil man sich danach total entspannt und ausgeglichen fühlt, auch wenn es am Anfang etwas anstrengend ist die ganze Zeit still zu sitzen (besonders mit so vielen Mückenstichen) und an nichts zu denken.
Für heute Abend steht noch ein Besucht auf dem Night-Market auf dem Programm und ich hoffe ich finde ein paar schöne Sachen!

Ich habe euch alles schrecklich lieb und vermisse euch!
Eure Lena

4.11.12 09:49


Werbung


[erste Seite] [eine Seite zurück]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung