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Soo-a s'day & lear haowee (14. - 16.11.2012)

 Ein herzliches 'Hallo' (soo-a s'day) aus dem warmen Kambodscha

Am Mittwoch Nachmittag haben wir unseren Sprachkurs endlich angefangen & können uns nun etwas mehr verständigen – das ist zumindest der Plan!
Angefangen haben wir allerdings damit, dass wir am Mittwoch Vormittag einen Kurs besucht haben, bei dem Schattenspiel-Puppen selbst hergestellt werden.
Diese Shadow-Puppet-Shows sind sogar so bekannt, dass sie zum UNESCO-Kultur-Erbe gehören! Also haben wir aus erster Hand gelernt diese Puppen selbst zu machen :D
Wir haben uns also ein Motiv ausgesucht, welches auf ein Stück Kuh-Leder geklebt wurde und haben angefangen mit einem Hammer und verschiedenen Werkzeugen Löcher in das Leder zu stechen.
Durch diese Löcher fällt später dann das Licht und man sieht dann nur noch die Umrisse der Puppe.
Es war eine ziemlich anstrengende Arbeit, zumal wir auf kleinen Hockern mehr oder weniger auf dem Boden gekniet haben und wir einer Stunde schon Rückenschmerzen hatten.. an einem normalen Tisch wäre die Arbeit mit Sicherheit leichter gewesen ;p
Gegen 11 Uhr wurden wir von unseren Qualen erlöst, obwohl ich die Arbeit eigentlich sehr entspannend fand. Aber müde war ich danach trotzdem.
Es ging zum Mittagessen nach Hause und danach gleich weiter zum Sprachkurs.
Also die Sprache khmer ist bis jetzt das wohl schrecklichste, was ich jemals versucht habe zu lernen.
Die Aussprache ist sowas von anders, als alles, was ich gekannt habe.
Unsere Lehrerin hat sich wirklich bemüht uns etwas beizubringen, aber ihr Englisch war wirklich nciht gerade das Beste & somit mussten wir uns teilweise mit Händen und Füßen verständigen.
Sie hat uns ein Wort vorgelesen und Sarah & Ich haben uns in Lautschrift die Aussprache dahinter geschrieben, es wiederholt und uns die Verbesserungen der Lehrerin angehört. Aber es gibt so viele feine Unterschiede bei dieser Sprache – selbst wenn man eine Endung von einem Wort nur etwas zu hart ausspricht, dann verstehen dich die Menschen nicht.
Ich kam mir irgendwann vor wie ein kleines Äffchen, dass versucht hat irgendwelche Laute nachzuahmen, für die mein Mund einfach nicht geschaffen ist.
Nach einer Stunde hörte sich für mich dann auch noch alles gleich an, was die Lehrerin gesagt hat und ich konnte so gut wie auf keine Frage mehr antworten.
Das war mal eine wirkliche Anstrengung für mein Gehirn!
Ich habe nicht gedacht, dass ich nach meinem ganzen Abi-Stress wieder fähig bin mich auf etwas richtig zu konzentrieren, aber diese Stunde khmer hat mir das Gegenteil bewiesen!
Ich kann also doch noch Lernen ;D
Leider habe ich nach 10 Minuten schon fast wieder die Hälfte vergessen und eine kleine Unterhaltung mit Sython war auf khmer leider nicht mehr möglich..
Wir fuhren von unserem Sprachkurs gleich weiter zu einer Tanzschule.
Wer mich kennt weiß, dass ich nicht unbedingt eine Tanzmaus bin und somit war ich mehr skeptisch, als voller vorfreude, als wir in der Tanzschule angekommen sind.
Aber ich hatte Glück, denn für den ersten Tag sollten wir nur zugucken und versuchen ein Gefühl für diese komplett andere Art des Tanzens zu bekommen.
Ich fühlte mich shcrecklich! Zumindest die Tanzlehrerin hat einen mit einem dümmlich, unterworfenen Blick angestarrt ohne auch nur einmal ihr Gesicht zu bewegen. Sogar die Augen haben einfach nur vor sich hingestarrt und weder Leidenschaft oder Freude ausgedrückt, wie ich e sonst von professionellen Tänzern kenne.
Allerdings war es wirklich niedlich, da zu dem Zeitpunkt wo wir die Tanzschule besucht haben, die kleinen Kinder unterrichtet worden sind.
Ungefähr fünf Kinder im Alter von 2 bis maximal 10 Jahren haben sich erst warm gemacht und ihre Hände, Arme und Beine wie Gummi umgeklappt und verdreht.
Die Kinder müssen jeden Tag viele Stunden trainieren, um die Beweglichkeit ihrer Knochen zu erhalten, wenn sie älter werden.
Nach den Aufwärm-Übungen wurde ein Stück vorgestellt, da eine deutsche Touristengruppe (bestehend aus gut 20 Rentnern) angekommen ist.
Deutsche Touristen erkennt man leider immer auf den ersten Blick:
Sie beklagen sich extrem Laut über irgendetwas Unwichtiges, tragen Sandalen mit Socken & verschwinden aufs Klo, 1 Minute bevor das Stück anfängt..
Sarah & Ich haben uns also prächtig amüsiert und sprachen untereinander nur Englisch.

Das Stück hat angefangen und eine Art Kreislaufdes Lebens gezeigt:
Mit verschiedenen Handbewegungen wurde der Prozess des Wachsens einer Pflanze gezeigt. Von der Saat bis zur fertigen Frucht.
Es sah wirklich interessant aus, wie die Tänzerinnen mit den Händen einfache Bewegungen gemacht haben – leider wurden wir dabei wieder so seltsam angestarrt, dass ich mich die ganze Zeit sehr unwohl gefühlt habe.
Unser Tag endete also mit dem Ende der Vorstellung & wir gingen in unser Apartment zurück.
Donnerstag & Freitag hatten wir den gleichen Tagesablauf:

Vormittags arbeiteten wir an unseren Puppen weiter, nach dem Mittagessen ging es zum Sprachkurs und danach gleich weiter zum Tanzkurs.
Der Sprachkus wurde in einem sehr schnellen Tempo durchgezogen.
In der Schule hätten wir den ganzen Stoff mit zahlreichen Übungen in ungefähr 2 Wochen durchgezogen, hier hatten wir gerade mal 4 Tage dafür.
Es machte aber trotz allem Spaß und Sarah & Ich sind des öfteren fast an unserem Lachen erstickt und konnten uns nicht mehr konzentrieren, wenn wir irgendwelche Worte und Laute von uns geben mussten und das ganze dann gefühlte 20 Mal wiederholen sollten..
Entweder wir haben das Wort am Ende richtig ausgesprochen oder unsere Lehrerin hat einfach aufgegeben und ist lieber zum nächsten Wort übergegangen.
Das wirklich komische daran war einfach nur, dass Sarah & Ich die Worte wirklich genau gleich ausgesprochen haben.. bei Sarah war es meistens richtig und bei mir leider nicht xD
Nach einer zweiten harten Stunde in khmer ging es weiter zum Tanzen.
Donnerstag hatten wir das Vergnügen an den Aufwärm-Übungen dran teil zu nehmen und wir durften uns mehr schlecht als recht verbiegen lassen.
Ich bin wirklich kein beweglicher Mensch und sollte mich dann im Lotus-Sitz auf den Bauch legen.
Es hat leider ganz und garnicht funktioniert und somit lag ich auf den Knien und streckte meinen Hintern in die Luft wie ein Walfisch.

Sarah hat fast 8 Jahre lang Ballet getanzt und war somit viel beweblicher als ich & hat es gleich beim ersten Versuch hinbekommen.
Aber immerhin habe ich mich nicht von Anfang an geweigert überhaupt diese komischen Bewegungen zu machen


Der Freitag verlief genauso ab, nur das ich mich beim Tanzen nicht ganz so blöd angestellt habe.
Ich habe mich zwar trotzdem wie eine Fisch-Springbrunnen gefühlt, als ich irgednwelche seltsamen Gesten gemacht habe, aber alles in allem war es doch ziemlich lustig


Das Wochenende war voll mit Aktivitäten! :D

Freitag Abend habe ich Sarah den Nachtmarkt gezeigt & jetzt schon alle meine Weihnachtsgeschenke zusammen!

Samstag Abend haben wir uns dann mal eine Pizza gegönnt und endlich mal etwas anderes als Reis gegessen. Es war wirklich wunderbar, auch wenn die gute Pizza vom Pascuale (oder wie man den schreibt) natürlich viel besser ist!

Danach sind alle noch feiern gegangen, aber ich bin hier bei der Wärme wirklich nicht in Stimmung Alkohol zu trinken.
Alle zogen von einem Club zum Anderen und ich habe mich irgendwann mit Hanne auf den Weg nach Hause gemacht.
Ein Party-Mensch war ich ja noch nie wirklich und wenn dann alle um einen herum vom Alkohol angeheitert sind, fühlt man sich irgendwann nicht mehr ganz so wohl.
Aber der Abend war wirklich nett und diese Pizzeria werden wir bestimmt noch öfter besuchen

Also verabschiede ich mich jetzt wohl gesättigt mit einem "lear haowee" und wünsche euch einen schönen Start in den Tag!

Machts gut meine Lieben. Ihr fehlt mir ♥

18.11.12 10:36
 


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